
Begegnungsbereiche Fluss - Mensch, Tauferer Ahrntal,
freilich landschaftsarchitektur
WERDENDE WAHRZEICHEN
Architektur- und Landschaftsprojekte für Graubünden und Südtirol
Kuratoren:
Ariana Pradal, Köbi Gantenbein (für Graubünden)
Susanne Waiz (für Südtirol)
10. Februar _ 15. April 2007
Es scheint verwegen, wenn Südtirol sich mit Graubünden, einem Mekka der zeitgenössischen Architektur und einem Vorbild im Umgang mit der Ressource Landschaft messen will. Die von Ariana Pradal und Köbi Gantenbein zusammengestellte Ausstellung versammelt 20 Projekte aus dem Schweizer Kanton: vom 105 Meter hohen Hotelturm auf der Schatzalp oberhalb von Davos bis zur sanften Sanierung von verfallenen Ställen im Safiental, von der sogenannten Porta Alpina – dem Megaprojekt für die Verbindung des Gotthardtunnels mit der Surselva –, bis zur gerade elf Meter langen Steinbrücke für die Via Spluga.
Die „Werdenden Wahrzeichen“ sind zu vier Schwerpunkten zusammengefasst:
- Wasserlandschaft
- Fremdenlandschaft
- Landschaftsfahrt
- Parklandschaft
Zumeist sind es keine Wahrzeichen im engeren Sinn des Wortes, sondern vielmehr „gesellschaftliche, ökonomische und baukünstlerische Zuversichten“, wie Köbi Gantenbein in seinem Beitrag zur Ausstellung schreibt. Sie sind kulturell bemerkenswert und diskussionswürdig. Wenn sie die Hürden bis zur ihrer Realisierung schaffen, werden sie die Landschaft Graubündens in Zukunft prägen.
In Südtirol gesellt sich zu den vier Schwerpunkten der Graubündner Ausstellung der Themenbereich Sprachlandschaft.
Auch ein Südtiroler Künstler hat seinen Fokus auf Südtirol und seine Wahrzeichen gerichtet: Johannes Inderst mit einer Reihe von Landschaftsbildern. Seine Arbeiten sind Teil der Ausstellung.
Wir danken unseren Sponsoren für die freundliche Unterstützung des Ausstellungsprojekts.
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