Stretch Sculpture
01.10.2005 _08.01.2006
Skulpturale Verfahren, die weniger die statische Form als
die dynamische Transformation der Verhältnisse thematisieren,
stehen im Zentrum der Ausstellung Stretch Sculpture.
Nicht nur Kinder finden Pop-up-Bücher faszinierend: Man klappt
ein Buch auf, und statt der gewohnten flachen Seite öffnet
sich durch aufwändige Falttechnik eine dreidimensionale Welt.
Auch die aktuelle Skulptur lebt von der Möglichkeit der Grenzüberschreitung,
räumlich und stofflich. Die künstlerische Gattung „Skulptur“
umfasst längst nicht mehr eine deutlich umrissene mediale
Form.
Die Ausstellung „Stretch Sculpture“ wirft einen Blick auf
Skulpturales, das sich in Bezugnahme, Überformung oder Durchquerung
anderer medialer Praktiken konstituiert, wie Fotografie (Hans
Kupelwieser), Zeichnung und digitale Bildtechnologie (Peter
Senoner), Performance (Sissi),
Sampling (Erik Steinbrecher)
oder auch Architektur (Sukenari).
Der Titel der Ausstellung – „Stretch Sculpture“ – spricht
den Erweiterungs- und Transformationsprozess direkt an: skulpturale
Verfahren, in deren Zentrum die dynamische Transformation
steht, die Koexistenz vergangener und zukünftiger Bestandteile,
die Materialität elastischer Wahrnehmungsprotokolle, also
gleichermaßen der Abdruck wie der Prozess.
Kuratorin: Marion Piffer Damiani
Katalog: Stretch Sculpture, Verlag
für Moderne Kunst Nürnberg, ISBN 3–938821–02–7,
Euro 22,--
Vielen Dank!
Durch Übernahme einer Projekt-Patenschaft
leisteten unsere Sponsoren einen wesentlichen Beitrag zur
Finanzierung der Ausstellung:
- Etschwerke AG
- Südtiroler Sparkasse
- Niederstätter
- Barth Innenausbau
- Stiftung Südtiroler Sparkasse
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Peter Senoner, LUD, 2005

Sissi, Daniela ha perso il treno, 1999
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