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Der nicht mehrt gebrauchte Stall

09.10.2011 – 08.01.2012
Kuratiert von: Susanne Waiz (Bozen), Hans-Peter Meier (Zürich)
Eine Initiative von: Bündner Heimatschutz (Chur), Jürg Ragetti, Diego Giovanoli, Daniel Ladner
In Zusammenarbeit mit: Gelbes Haus, Flims (CH), Vorarlberger Architektur Institut - vai, Dornbirn (A), Fundaziun La Tuor, Samedan (CH), Bündner Heimatschutz, Coira (CH), Hochparterre (CH)
Katalog: "Der nicht mehr gebrauchte Stall", von Susanne Waiz, Edition Raetia, Bozen 2011
Die Landwirtschaft in den Alpen ist dramatisch verändert worden. Der Stall bildet den Wandel ab und begleitet ihn. In Dörfern und Landschaften liegen immer mehr Ställe brach, werden umgenutzt oder verfallen. Die zeitgenössische Landwirtschaft baut neue Ställe für Tierhaltung, Obstlager und Weinkelterung. Verfall, Umnutzung, Neubau verändern die Orts-, Siedlungs- und Landschaftsbilder. Die Ausstellung erkundet die Architektur und die Soziologie des Stalls in Südtirol, Graubünden und Vorarlberg. Die Ausstellung und ihr Katalog zeigen Gemeinsamkeiten und Differenzen der drei topografisch ähnlichen, kulturell oder historisch aber unterschiedlichen Gebiete. Sie singen den Abgesang des Stalls und entwerfen seine Zukunft: Der Stall verkommt zur Ruine, er wird zur Kunstgalerie, zur Parkgarage oder zum Wohnhaus umgebaut oder einfach als wertvolle Kubatur verkauft.
Die Ausstellung und der Katalog sind eine Produktion vom Gelben Haus Flims, dem Vorarlberger Architektur Institut (vai), Kunst Meran, La Tuor Samedan, dem Bündner Heimatschutz und der Zeitschrift Hochparterre.

